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Hilfe für Menschen

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Als ich so alleine unterwegs war, hatte ich am meisten Angst vor den Menschen……

Nicht, dass man mir als Frau Gewalt antun würde – seltsamerweise war das nie ein Thema für mich, aber dass man einfach mal “just for fun” des Nachts auf meine Plane einprügelt, weil darunter vielleicht “so`n Assi” pennt oder dass man mich mal “aufmischt”, weil ich für einen verhassten Asylanten gehalten werde….

Jetzt weiß ich wie sich diese Angst vor uns in etwa anfühlen muss.

Ich höre oft: “Jetzt kommen die auch hierher! Dahinten kommen die rein. Jetzt kriegen die es wieder vorne und hinten `reingeschoben und was ist mit uns? Wir haben doch selber Probleme – uns gibt auch keiner was…”

Wer glaubt denn, dass diese Menschen freiwillig ihre Freunde, ihre Nachbarn, ihr Haus, ihr Leben verlassen?

Und dann sagen wir: “Die integrieren sich nicht. Die sind so anders. Die wollen ja auch gar nicht.”

WIR müssen ihnen helfen, sich bei uns wohl zu fühlen! Diese armen Menschen wissen nichts über unser Land und unsere Lebensweise. Sie müssen in die Supermärkte gehen und sehen Sachen, die sie noch nie gesehen haben; sie müssem mit Lebensmitteln kochen, die sie nicht kennen, sie werden wegen ihrer Kleidung misstrausch beäugt und  sie können sehen und fühlen,  dass so viele von uns sie nicht mögen und nicht hier haben wollen.

WIE WÜRDEST DU DICH FÜHLEN?

 

 

good vibration

Nimm dir Zeit …für dich

good vibration 1                                         good vibration

 

Gandhi sagte:
“Du kannst nicht wissen, welche Ergebnisse du bekommst, wenn du endlich etwas veränderst….aber wenn du niemals beginnst, wirst du gar keine Ergebnisse haben.”

Etwas nicht zu versuchen – nicht den Mut zu haben, “es” endlich auszuprobieren, macht dich letztendlich trauriger und frustrierter, als einfach loszulegen, und dabei Fehler zu machen.

Also – machen wir es einfach! :-)

berge

Die Zeit….(verschiebungen)…..

….oder die Lebenszeit     berge

Ich war 18, jung und voller Ideale; ich lebte damals oftmals wie ein Vagabund und war gerade mal wieder unterwegs, als ich diesen alten Mann auf irgendeiner alten Bank an irgendeinem Fluss traf.  Wir saßen nebeneinander, kickerten hin und wieder ein Steinchen ins Wasser und unterhielten uns – die Sonne schien, es war angenehm warm und  weder dem Alten noch mir stand der Sinn nach Eile….wozu auch?

Damals machte ich mir noch keinen Kopf um die Zeit…ich hatte einfach genug davon und ich  wäre auch nie auf die Idee gekommen, dass ich einmal zu wenig haben könnte. Ein Kind denkt auch nicht darüber nach, ob die Zeit zum spielen reichen könnte – es packt einfach so viel wie es will in den Augenblick und genießt das was gerade geschieht. Vor mir lag mein Leben wie ein bunter Teppich – oder vielleicht eher wie eine Patchworkdecke, deren Quadrate nicht alle gleich groß waren und wo die  Farben und Muster nicht alle zueinander passten – es ging mir nicht immer gut, aber ich war neugierig und gespannt auf das was kommt und ich war OPTIMISTISCH.

Der alte Mann saß hemdsärmelig neben mir auf der Bank, beide Hände vor ihm auf einen Stock gestützt, auf den er hin und wieder auch sein Kinn legte und dann so über das Wasser schaute. Wir plauderten über das Woher und Wohin, als er mit einem mal begann über die ZEIT zu philosophieren und mir versuchte klar zu machen, dass ich meine ZEIT ganz bewusst genießen solle und dass ich auf sie aufpassen müsse ….  Also, ganz ehrlich – mir war damals nicht so ganz klar, was er damit meinte – wie soll man denn auf die ZEIT aufpassen? Und warum?

Und er sagte folgendes:

“Wir Menschen ticken wirklich seltsam….fast NICHTS wünschen wir uns mehr als ZEIT…und wenn wir sie dann wirklich mal haben, sitzen wir auf dem Sofa und warten, dass sie wieder weg geht.
Und dann kann es gut passieren, dass wir aufspringen und rufen:  “Ach, meine ZEIT ist schon wieder um…ich wollte doch noch…”

Das war 1978! Ich hatte damals eher den Eindruck, dass alle und alles immer in Bewegung ist und überhaupt niemand irgendwo `rumsitzt, geschweige denn wartet, dass seine ZEIT endlich weg ist.

Aber wie ist das heute? Ich spreche mit so vielen Menschen und einer der häufigsten Sätze, die ich zu hören bekomme ist: “Ich habe keine Zeit.” Und wenn ich dann frage: “Warum haben sie keine Zeit?”, bekomme ich zur Antwort: “Mein Job…meine Familie…Haus, Garten….immer was zu tun – ach, sie wissen doch wie das ist”.            Hm…….   Ich hab`dann schon mal gesagt: “Das ist doch toll” Dann haben sie doch genug ZEIT! Für den Job, für die Familie, für das Haus, für den Garten!”  Dann wurde schon mal irritiert geguckt und dann kam: “Jaaaa—– aber für MICH bleibt da nix”.

Jetzt weiß ich was der alte Mann damit meinte, als er sagte, ich solle auf meine ZEIT aufpassen und sie genießen. Denn ich saß auch schon auf dem Sofa – weil ich dachte, das wäre dann die ZEIT für mich … um dann sofort los zu hetzen, weil ja alles andere liegen geblieben war. Und dann ist sie auf einmal weg – die ZEIT.

Also – Genieße das was du tust. Kümmere dich gerne um deinen Job, deine Familie , dein Haus und deinen Garten. Oder ändere etwas. Es ist deine LEBENSZEIT.

Oder wie seht ihr das? Wie ist das mit eurer Zeit – habt ihr immer genug davon?

eine – gerade entspannte – Sabine :-)